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FC Torpedo in der Presse


Bericht bei MainSports am 29.12.2010

FC Torpedo ist im Ligaalltag angekommen
Das Kopfschütteln lässt nach


Schweinfurt (red). In der B-Klasse 3 tummelt sich seit diesem Herbst ein neuer Verein, was zunächst nicht ungewöhnlich ist. Für's erste sticht nur der Name unter den DJKs und SVs heraus: der FC Torpedo Schonungen. Gegründet von einer handvoll junger Männer, nachdem die Idee sich auf einer Geburtstagsfete in den Köpfen festgesetzt hatte; aus einer Bierlaune heraus oder auch als Schnapsidee, wie Alexander klusch bestätigt.

Der 24-jährige Schonunger zeichnet (sich) als Vater des Vereins (aus), ist außerdem im dreiköpfigen Vorstand und spielt natürlich selbst Fußball. Und (er) hätte den Partygag vielleicht nie in die Tat umgesetzt, wenn er nicht bereits über gewisse Erfahrungen verfügt hätte. Er hat nämlich bei der Gründung eines anderen Clubs, des FC Shamss, sehr aktiv mitgewirkt und kennt so die organisatorischen Fallstricke und Hürden auf dem Weg zum eigenen Fußballverein. Es soll natürlich ein besonderer Verein werden, denn sonst hätte man ja nicht extra noch einen aufmachen müssen. Wenn als Ziel außer dem Sport auch die Förderung unterhaltsamer Aktivitäten angegeben wird, ist das aus nicht unnormal, nur dass beim FC nicht unbedingt die Weihnachtsfeier oder die Schlachtschüssel auf dem Programm stehen, sondern "torpedomäßige Events". Schon wieder das mit dem "Torpedo".

Man merkt gleich, die Jungs nehmen das mit viel Selbstironie und alles nicht so bierernst, obwohl sie da gleich wiedersprechen: "Bierernst mit Spaß!" Was man auf keinen Fall will, sind festgefahrene Strukturen, sondern die eigenen Vorstellungen vom Vereinsleben umsetzen können. Was im Schonunger Umfeld und bei den nun konkurrierenden Clubs allseits ein ganz großes Kopfschütteln ausgelöst hat. "Was wir uns da alles schon anhören mussten", kann Klusch erzählen: "Wir sind am Anfang sehr belächelt worden und uns wurde vorhergesagt, in ein, zwei Jahren sei 'eh alles vorbei. Aber das ist inzwischen schon viel weniger geworden."

Das etwas misstrauische Beäugen der jungen Wilden mag mit ein Grund gewesen sein, warum der FC Torpedo - naturgemäß nicht mit eigenem Gelände ausgestattet - in und um seinen Heimatort Schonungen keinen Trainings- und Austragungsort für seine Heimspiele gefunden hat. In allen Ortsteilen wurde nachgefragt, ohne Erfolg. Zeit- und Belegungsprobleme überall. Nachdem man dann weitere Kreise in der Umgebung gezogen hat, stieß man auf die DJK Hergolshausen, die keine aktive Fußballabteilung besitzt, wohl aber sowohl ein Sportheim als auch einen geeigneten Platz.

Mit dem praktisch vom Himmel gefallenen Verein aus einer ganz anderen Ecke des Landkreises haben die Hergolshäser keine Konkurrenz, dafür jeden zweiten Sonntag wieder mal ein Fußballspiel. Einige aus dem Ort nahmen die Gelegenheit wahr, gleich mit einzusteigen.

Die sportlichen Anfänge sind zumindest gemacht. Seit diesem Herbst nimmt man am Ligabetrieb teil, mit Daniel Weber - der pikanterweise vom Ortsrivalen TSV Schonungen kommt - als Spielertrainer und einer bunten Mischung aus Akteuren mit mehr, weniger oder auch gar keiner Erfahrung. Die erste Saison soll nätürlich dazu dienen, das eigene Potential überhaupt einschätzen zu können. Ehrgeizige Ziele, wie den mittelfristigen Aufstieg in die A-Klasse, hegt der FC durchaus und scheint für diesen Fall auch schon das Wort etlicher tauglicher Spieler zu haben, aber im Moment zahlt man noch fleißig Lehrgeld. Da ist auch schonmal ein 0:15 beim Spitzenreiter Brebersdorf drin, was Klusch mit Galgenhumor hinnimmt und ganz realistisch bemerkt: "Wenn wir gemeint hätten, gleich einen Durchmarsch hinzulegen, wäre das ja auch gewagt." Immerhin ziert man auch nicht das Ende der Tabelle und konnte schon den einen oder anderen Sieg verbuchen, der mit Sicherheit torpedomäßig gefeiert wurde.

Ach ja: Torpedo. Alle Assoziationen mit U-Booten oder osteuropäischen Vereinen führen da in die Irre. in der Clique und Szene der jungen Gründer gilt das Wort ganz simpel als Superlative von gut und spitze. "Granatenmäßig" würde man in anderen Kreisen vielleicht sagen. Jedenfalls haben Klusch & Co. soviel Engagement und Arbeit in den Verein gesteckt, dass sie sich momentan nicht vorstellen können, den FC torpedo einmal aufzugeben: "Wir machen das ja für uns und unsere Freunde. Und die Blöße geben wir uns nichtt, zu sagen, wir schmeißen alles wieder hin. Dann könnte man sich ja nirgends mehr sehen lassen."

Michael Horling berichtet bei swex.de am 24.06.2010

Der neue Verein FC Torpedo Schonungen: Warum Fußball nicht alles ist und Hergolshausen die Heimat


Schonungen / Hergolshausen (24.06.2010) - Bei der Laufeinheit unlängst in den Schweinfurter Wehranlagen war die Beteiligung zwar nicht so enorm. Das aber sollte nicht stellvertretend sein für die Begeisterung rund um den FC Torpedo Schonungen, einen neuen Fußballverein, der am August in der Schweinfurter B-Klasse 3 an den Start geht. Kurios aber ist, dass der frische Club seine Heimspiele in Hergolshausen austragen muss, knapp über 22 Kilometer entfernt vom Heimatort. Warum das so ist, welche Ziele das Team hat und wieso Pokern sowie Lady Gaga bei den Torpedos eine Rolle spielen, das alles verriet uns Alexander Klusch, Gründer, Vorstand, Spieler und Mädchen für Alles.

Und natürlich auch das: Wieso man eigentlich auf die Idee eines eigenen Clubs kam und woher der Name stammt? "In anderen Vereinen waren viele unzufrieden oder haben hingeschmissen. Hier können wir unsere Ideen ausleben", sagt Klusch (auf dem Gruppenbild der Zweite von rechts), der mit seinen 24 Jahren in etwa den Alterschnitt darstellt und der mit dem Hinweis natürlich auch ein bisschen gezielt den TSV Schonungen meint. Mit Daniel Weber hat man einen Spieler des Kreisligisten abwerben können, der auch die Funktion des Trainers zusamemn mit Klusch und Betreuer Johann Prowald in einer Art Kompetenzteam übernehmen wird. Um die acht Spieler kennt Klusch schon seit seiner Schonunger Grundschulzeit. Kumpels eben, die stets feierten und öfters mal "einen Torpedo machten", wie die Jungs das ausdrückten. Daher der Name, "der nichts zu tun hat mit Krieg", versichert Versicherungsfachmann Klusch. "FC Gehtmirgutrein" wäre der alternative Name gewesen.... Mit der Sennfelder Discothek "W 3" fand man einen Partner für die schwarzen Trikots mit der pinkfarbenen Werbung. "Da haben wir auch gleich einen Alkohol-Lieferanten für unsere Feiern!" Oder für Pokerturniere, denn das ist eine weitere Abteilung des jungen Vereins.

Vergangenes Jahr half Klusch bei der Gründung des FC Shamss Schweinfurt, einer Multi-Kulti-Truppe, die beim SV Bergl ein Zuhause fand. "Da haben meine Kumpels gesagt: Warum machen wir nicht selbst so was?" Also startete das Vorhaben. Mehr als 20 Spieler sind es mittlerweile, überweigend Schonunger, die aber im eigenen Ort keine Bleibe fanden. Im Gemeindeteil Waldsachsen ruht zwar seit Jahren der Fußball, dafür haben dort die Korbballerinnen Heimrecht. In Schonungen selbst, wo der TSV ein erhofftes Testspiel nicht wollte, fehlt es an einem Alternativplatz, in Marktsteinach gibt es zwar deren zwei, heuer aber mit FC und DJK auch wieder zwei Fußballteams in der B-Klasse gemeldet. In einer anderen Gruppe zwar. Doch neben zahlreichen Reserveteams sind beispielsweise der VfL Niederwerrn, der SV Vasbühl, die DJK Kronungen oder die TG 48 Schweinfurt mit ihren ersten Mannschaften recht namhafte Gegner bei der Schonunger Premiere.

"Ziel ist es, vorne dabei zu sein", sagt Klusch, das Mädchen für alles, das sogar den Rasen mäht, wenn es sein muss. Der FC Shamss gilt als Vorbild, der gleich mal den Aufstieg in die A-Klasse schaffte. "Dorthin wollen wir mittelfristig auch, dann kommen weitere Spieler zu uns, die jetzt schon im Wort stehen. Dann planen wir auch eine zweite Mannschaft", lauten die Vorhaben. Das alles aber mit einer Heimat weit weg von Zuhause. "Dort gibt´s seit Jahren schon keinen Fußball mehr, dort kam man uns entgegen. Die Herholshäuser freuen sich über jedes Spiel", hofft der Ober-Torpedo auf regen Zuspruch. Mit Franco und Lukas Fierenze haben sich schon Hergolshäuser angeschlossen. Weitere sind erwünscht. "Bei uns schauen viele Mädels zu, denn wir sind alles geile Typen", lacht Alexander Klusch. 25 weibliche Fans waren es bereits beim 2:8 im Test gegen eine Sachs-Firmenauswahl, als man erstes Lehrgeld bezahlte - allerdings gegen eine eingespielte und erfahrene Truppe.

Das erste echte Pflichtspiel steht am Donnerstag, den 8. Juli an. In Hergolshausen und ausgerechnet gegen den dortigen Nachbarn aus Theilheim. Gegen Dankenfeld, Ettleben/Werneck und den FC Shamss wird gestetet, auch das Rückspiel gegen die Sachs-Auswahl ist geplant. Nächsten Sommer darf der FC Torpedo dann auch am Schonunger Gemeindepokal teilnehmen, was heuer noch nicht klappte. Dafür war die Truppe unlängst bei Konzerten der Black Eyes Peas, bei den MTV-Awards und sogar von Lady Gaga in der O 2-Arena in Berlin. Alles umsonst dank reger Teilnahme an Gewinnspielen. "Da sind wir professionell aufgestellt und in den solzialen Netzwerken im Internet eine Macht", lacht Alexander Klusch. Ganz so wichtig ist alleine der Fußball also nicht.

Die Namen des momentanen Kaders: Daniel Weber, Alexander Klusch, Michael Tollkühn, Marco Maiß, Manfred Klusch, Martin Güthlein, Christian Schimmel, Eugen Mayer, André Brieg, Christopher Wetterich, Fabian Hartmann, Nicolas Seidel, Franco Fierenze, Lukas Fierenze, Manuel Wolf, Pascal Korell, Patryck Kutz, Daniel Will, Marco Müller.

Mehr im Internet unter www.fc-torpedo.de


Michael Horling

Oliver Schikora berichtet bei main.de am 22.06.2010

Ein Torpedo aus Schonungen


Einiges an Hirnschmalz mussten Kreisspielleiter Jürgen Pfau sowie die Spielgruppenleiter Ludwig Kuhn und Gerald Makowski für die Einteilung der Ligen im Fußballkreis Schweinfurt verwenden. Vor allem in den B-Klassen kam durch die Meldung einiger bisher in A-Klassen-Reserverunden spielender zweiter Mannschaften ein deutlicher Zuwachs an Mannschaften auf 75 statt 61 in der vergangenen Saison. „Durch Nachmeldungen kann es sogar sein, dass wir möglicherweise noch eine sechste B-Klasse machen können“, erklärte Kreisspielleiter Jürgen Pfau auf Nachfrage. Außerdem wurden durch den Wegfall einer A-Klasse die nur noch sechs A-Klassen kräftig durchgemischt.

Völlig neu im Tableau der Vereine ist der FC Torpedo Schonungen, der nach einem Jahr Vorbereitung nun in der B-Klasse 3 an den Start geht und davon träumt, wie die Neugründung der vergangenen Saison, der FC Shamss Schweinfurt, auf Anhieb aufzusteigen. Wieder eine Mannschaft gemeldet hat die DJK Kronungen, auch der FC Bavaria Marktsteinach ist wieder dabei in Spielgemeinschaft mit Waldsachsen als zweiter Verein neben der DJK Marktsteinach.

Auf die Kritik zum Thema B-Klassen im Raum Hofheim/Stadtlauringen hat der Verband nicht nur mit einer Diskussionsrunde reagiert, sondern Wort gehalten: In der Saison 2010/11 gibt es zum ersten Mal die B-Klasse Rhön 4 als übergreifende Klasse, in der Vereine aus den Landkreisen Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen und Schweinfurt zusammen spielen. Mit dieser Klasse, die der früheren C-Klasse 16 ungefähr entspricht, wurde den Wünschen der Vereine Rechnung getragen.

Nicht mehr am Spielbetrieb teil nimmt der SV Obervolkach, der SV Gemeinfeld hat erst am Montag seine Mannschaft wegen Spielermangels zurückgezogen. Der Antrag des SVG, im Fußballbezirk Oberfranken spielen zu dürfen, wurde im übrigen vom Bezirksausschuss abgelehnt. Melden die Gemeinfelder wieder eine Mannschaft, wird diese in der Rhöner B-Klasse 4 spielen, wo sie eigentlich vorgesehen war.

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Michael Horling berichtet bei swex.de am 17.06.2010

1. Runde im Toto-Pokal 2010/11 im Fußballkreis Schweinfurt: Gespielt wird schon Anfang Juli - und mit dem neuen Verein Torpedo Schonungen


Schweinfurt (17.06.2010) - Die Spieleder 1. Runde im Toto-Pokal im Kreis Schweinfurt finden aufgrund der Halbfinalspiele der Fußball-WM am Donnerstag, den 08.07, 18.30 Uhr, statt - und nicht am Dienstag oder Mittwoch. Neu dabei: Der FC Torpedo Schonungen. Kreisspielleiter Jürgen Pfau hat zudem für zahlreiche Derbys gesorgt, beispielseweise zwischen Dürrfeld und Grettstadt, Marktsteinach und Hausen sowie Niederwerrn und der DJK Schweinfurt.

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Michael Horling


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